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Was ist eigentlich Homöopathie?

13 Jul

Mein Eindruck der vergangenen Diskussionen um Homöopathie war doch viel Unwissenheit seitens der GegnerInnen, die bestärkt von sogenannten bundesrepublikanischen Gesundheitsexperten, Homöopathie einen Placeboeffekt unterstellen, auf die Globuli reduzieren und gar Vorwürfe von „unterlassener Hilfeleistung“ bis hin zu „Mord und Totschlag“  unterstellen.

In meinem Beitrag von gestern, habe ich schon mal die Grundzüge von Homöopathie über das Ähnlichkeitsprinzip hinaus beschrieben. Einen tiefergehenden ersten Einblick kann man auf dieser Seite erhalten.

Studienbelege für Homöopathie

13 Jul

Wie bereits gestern angekündigt, hier nun einige Studien und Belege für die Wirksamkeit von Homöopathie:

Die Stiftung Natur und Medizin hat eine Gegendarstellung zu dem Spiegel-Artikel vom vergangenen Montag erstellt. Die haltlose Behauptung des Spiegels „Die Homöopathie ist populär, Wissenschaftler halten sie für Hokuspokus“ wird mit folgenden Beispielen entkräftet:

Moderne Wirksamkeitsnachweise (im Sinne randomisierter placebokontrollierter Studien) liegen zum Beispiel dafür vor, dass das homöopathische Medikament Galphimia glauca wirksam in der Behandlung des Heuschnupfens ist, dass eine individualisierte homöopathische Behandlung kindlicher Durchfallerkrankungen die Häufigkeit und Schwere der Stühle im Vergleich mit einem Placebo deutlich senken kann, oder dass eine homöopathische Behandlung die Schmerzen von Fibromyalgiepatienten lindert. Deshalb wurde die Homöopathie in die offizielle Leitlinie zur Behandlung von Fibromyalgie aufgenommen.

Zum Stand der klinischen Forschung möchte ich diese Zusammenstellung nahelegen.

Dieser Beitrag wiederlegt die Studie von Lancet von 2005, die angeblich die Basis der oftmals zitierten Studien ist, die Homöopathie einen Placeboeffekt zuschreibt. Weiterlesen

Scheinbarer Mythos Homöopathie

12 Jul

Um etwas Sachlichkeit in die Debatte zu bringen, ein paar Gedanken von mir zur Homöopathie:

Homöopathie hat meiner Meinung nach nichts mit Glauben oder nicht Glauben zu tun, sondern vielmehr mit der Tatsache, ob man bereit ist, sich ganzheitlich seinem Körper etc. zu widmen oder nicht. Homöopathie ist mehr als hochpotentierte Globuli, deren Wirkstoffe die heutige Wissenschaft nicht nachweisen kann. Eine gute homöopathische Behandlung beinhaltet eine Erstanamnese und anschließende Folgetermine dazu. Eine Erstanamnese beinhaltet ein Gespräch mit dem Homöopathen, was bis zu zwei Stunden gehen kann und was dem Arzt einen Einblick in die Lebens- und Krnakheits- und Gesundheitsgeschichte des Patienten gibt. Man geht davon aus, dass ein Mensch nur dann angemessen behandelt werden kann, wenn man Einblick in die Ursachen der Krankheitsbildes hat. Darauf aufbauend werden dann Globuli gegeben. Oft auch ohne das Mittel zu nennen, um die Wirkung ohne das Unterbewusstsein zu haben. Die Idee ist, dass die hochpotentierten Globuli Informationen enthalten, die dem Körper helfen sein Gleichgewicht zu finden und damit „sich selbst zu heilen“.

Bei mir hat das bisher immer funktioniert. (Und in meinem Bekanntenkreis auch.) Wäre daher mal sehr an den vielzitierten Studien interessiert, die das ganze jetzt wiederlegen sollen. Weiterlesen