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Birma heute im Bundestag auf der Debatte

10 Okt

Heute wird im deutschen Bundestag über Birma gesprochen. Einige im Parlament reden immer noch von Myanmar, dem aufoktroierten Namen der Militärjunta. Diese greift nun rabiat gegen die Opposition durch, es erinnert an die Zeit Ende der 1990er Jahre als die Regierung mehr als 1000 Oppositionelle inhaftierte.

Foto: Flickr: Geomangio

Großmacht China schaut zu, im letzten Spiegel so zitiert: „Werden die internationalen Sanktionen gelockert, sind wir nicht mehr die einzigen Handelspartner!“ Nach Sudan/Darfur, Tibet, Taiwan eine erneute Disqualifikation aufgrund Regelverstoß. Auch ein großes Land wie China muss sich an grundlegendes halten, wie keinen Handel mit Unrechtsregimen. Unterwandert China weiter internationale Handelssanktionen und verhindert Beschlüsse der Vereinten Nationen im Sicherheitsrat (siehe Sudan oder Birma) muss die UN aus akutem Anlass über eine Reformd er Strukturen nachdenken. Liebe Angela Merkel, liebe Bundesregierung, liebe Abgeordnete, die ihr und Sie morgen darüber debattieren. Hier kann die deutsche Außenpolitik Worten Taten folgen lassen und genau diese Debatte anstoßen!

Nachtrag: Ales Erfolg zu werten ist der Änderungsantrag der Fraktion B’90/Grüne, für den Kerstin Müller (Köln) geredet hat. Der hat zur Folge, dass die Bundesregierung die politische Lage in Birma prüfen muss, da birmesische AsylbewerberInnen „guten Gewissens“ abgeschoben werden dürfen .Hier ist ihr Interview am nächsten Morgen.

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Mehr Möglichkeiten die Bürgerinnen und Bürger Birmas zu unterstützen:

28 Sep

Dieser Demoaufruf ging heute über einige Verteiler. Initiiert von der Essener Asienstiftung soll am kommenden Samstag in Berlin und Köln demonstriert werden:

Solidarität mit den friedlichen Protesten in Burma! Keine Gewalt!
Für Samstag, den 29. September, sind Mahnwachen und Protestdemonstrationen in Berlin und Köln geplant.

Die Demonstration in Köln beginnt um 14.00 Uhr am Heumarkt und endet mit einem Friedensgebet am Kölner Dom.

In Berlin findet eine Kundgebung vor der chinesischen Botschaft statt. Beginn 12.00 Uhr, Treffpunkt S- und U-Bahnhof Jannowitzbrücke.

Außerdem kann übers Bloggen eine Öffentlichkeit geschaffen werden!Notwendig, da die birmesische Regierung sich bemüht ausländische JournalistInnen am Berichten zu hindern. Patrick, der auch bei der GJ ist, hat eine Liste einiger Blogs zusammengestellt. Der Blog swiss-lupe versucht sich in einer Unterstützungsaktion Blogger für Burma.

Ansonsten für alle, die es am Samstag nicht nach Köln oder Berlin schaffen und keinen Blog haben, die Klassiker, um sich Gehör zu verschaffen:

Aufruf von Amnesty International USA

Oder einfach mal bei der Botschaft Birmas in Berlin anrufen oder einen Brief schreiben

Embassy of the Union of Myanmar
Thielallee 19
14195 Berlin-Dahlem Federal Republic of Germany.
Phone No. (0049)(30)2061570
Fax No. (0049)(30) 20615720

RED SHIRT FOR BURMA

28 Sep

Soeben hat mir eine Freundin aus Brüssel, die bei den Global Young Greens (GYG) im Steering Committee (Vorstand) ist gemailt und mich gebeten diesen Aufruf weiterzuverbreiten:

IN SUPPORT OF OUR BRAVE FRIENDS IN BURMA: MAY ALL PEOPLE AROUND THE WORLD WEAR A RED SHIRT ON FRIDAY SEPTEMBER 28.

Außerdem gibt es am Samstag eine Demonstration in Berlin und in Köln, um Solidarität mit der Bevölkerung Birmas zu zeigen.

Hintergrund sind die seit Wochen anhaltenden Demonstrationen in Birma. Birma und nicht Burma oder Myanmar, weil Myanmar der Name ist, den die jetzigen Machthaber, die 1965 die Kontrolle über den Staat erputschten, dem 54 Mio. einwohnerstarken Südostasiatischen Land 1989 gegeben haben.
Friedlich zogen Tausende von Mönchen geschützt von Bürgerinnen und Bürgern durch die Straßen der Hauptstadt Ranguns, um für einen Machtwechsel zu streiten. Mehr Demokratie, mehr Freiheit fordern sie. In Birma haben Mönchsmärsche eine starke Wirkung. Die Mönche stehen in einem engen Verhältnis zu den politischen Kräften des Landes schenkt man spiegel.de Glauben. Und dennoch gibt es heute die ersten Toten der Kundgebungen. Medienberichten zufolge kamen 9 Menschen ums Leben, nachdem Soldaten in die Menge schossen. Darunter auch 5 Mönche sowie ein japanischer Photojournalist.