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Kinder an die Macht…

14 Sep

…zumindest in den Kindertagesstätten, Kindergärten und Schulen, also dem Umfeld, an dem sie sich zu einem großen Teil ihrer wachen zeit aufhalten. Denn: Demokratie fällt nicht vom Himmel, sondern muss schon von klein auf gelernt und gelebt werden! Kinder müssen über ihre Rechte aufgeklärt und informiert werden.

Wer kann mir Best Practice Beispiele von (Berliner) Einrichtungen nennen, die hier mit Kindern (und Jugendlichen) entscheiden, antstatt über ihre Köpfe hinweg. Hintergrund ist unsere Mitgestaltenoffensive in Berlin Mitte, denn Demokratie kann gar nicht früh genug anfangen!

Bisher habe ich folgende Projekte gefunden und genannt bekommen.

Kids Courage

Projekt Demokratie

Und natürlich gibt es die Schulkonferenzen, die allerdings in der Qualität und Quantität der Beteiligung(smöglichkeiten) von Schule zu Schule variieren.

Dudu Dada

14 Sep

Auch wenn der Name echt blöd ist (allerdings ist das wohl die Bezeichnung für Papaya auf vietnamesisch), ist das Restaurant umso toller. Die Atmosphäre ist durch die Mauer zur Torstraße hin sehr ruhig, schön auch die Topfsträucher, die alles einrahmen. Aber auch innen sind die Holztische wunderschön und der Toilettenbereich sieht schicker aus als so manche Wohnung am Rosenthaler Platz…

Die Leute, die das Dudu machen sind super nett und legen eben nicht die teilweise übliche Mittearroganz an den Tag. Wenn man zum Mitnehmen bestellt, bekommt man auch mal einen Ingwertee zum Warten.

Zum Essen ist eigentlich alles zu Empfehlen, da super frisch. Am besten in der Stadt sind die Sommerrollen (aus Reisblattpapier gewickelte Glasnudeln mit Tofu oder Huhn). Auch toll sind die Suppen (Suppenfans aufgepasst!), mah sie auch lieber als bei Mr Wong. Und das absolute Highlight: Der Roastbeefreisnudelsalat mit Wildkräutern und Supersauce.

Wer mal in der Ecke ist und auf Asiatisch steht, Vorbeigehen! Und dann hier bewerten!

Habba Habba Mjam Mjam

12 Sep

Auf der Suche nach einem Restaurant, das orientalische Speißen europäische adaptiert anbietet, bin ich schließlich in meinem Kiez fündig geworden: Im Prenzlberg, in dem Stück Kastanienalle zwischen Oderberger und Eberswalderstraße hat ein kleines Schmuckstück aufgemacht, das habba habba. Die übersichtliche Karte bietet Wraps und Reis-/Bulgurgerichte, die noch dazu beliebig untereinander gemischt werden können, zum Sofortessen oder Mitnehmen in superschicken Papierkörbchen mit Drahthenkel (quasi die Ökovariante, wenn man schon Essen mitnimmt). Es gibt eine große Auswahl an vegetarischen Gerichten, die alle extra gekennzeichnet sind, ansonsten gibt es Lamm und Hühnchen als Fleischvarianten. Kombiniert wird das ganze mit zahlreichen frischen Zutaten wie Granatapfel, Feldsalat, Kartoffelwürfeln oder Korianersaucen, um nur einige zu nennen.

Ich war jetzt zweimal da, beides Mal war es leider sehr leer, was wohl an dem unscheinbaren Äußeren, den wenigen Sitzplätzen und der erst zu überwindenden Treppe liegt. Beide Male jedoch war ich wie auch der Rest der Mitessenden sehr zufrieden. Die Zutaten waren frisch, die Gewürze perfekt abgestimmt und harmonisch komponiert. Der Preis mit ca. 3,00 Euro für ein Wrap und 4,00-6,00  Euro für ein Reisgericht auch absolut in Ordnung. Alles in allem erinnert es mich sehr an Dadafalafel in der Oranienburgerstraße, (obwohl die Vielfalt der Gerichte bei habba habba stärker gegeben ist).

Hier nochmal der Link zu qype, falls jemand auch seinen Kommentar abgeben möchte.

Mietenkongress Grüne Berlin

15 Mrz

Am Wochenende war ich beim Berliner Grünen Mietenkongress. Diskussion war spannend, wenn auch sehr technisch teilweise. Der von mir besuchte Workshop „Klimaschutz versus Wohnkosten – Wie kommen die Energetische Sanierung und soziale Wohnversorgung zusammen?“ drehte sich um das allseits beliebte Spannungsdreieck Ökonomie-Ökologie-Soziales. Parallel tagte der Workshop zu „ FAIRMieten: Wohnung – Ware oder Sozialgut?„. Mein Eindruck war, dass die Diskussion nebenan, in meinem Workshop gar keine Rolle mehr spielte, weil es als Tatsache hingenommen wurde, dass Wohnungen eine Ware sind und dass Vermieter Gewinne erzielen müssen, um davon leben zu können. Naja, wichtig ist glaube ich erstmal, dass sich über 150 Leute eingefunden haben, um über dieses Thema mit den Grünen zu diskutieren. Ein guter Start für den Abgeordnetenhauswahlkampf 2010. Mal schauen, wie es beim MigrantInnenkongress am 26.0 und 27. März 2010 im Ballhaus Rixdorf in Kreuzberg läuft.

Ein paar weitergehende Eindrücke finden sich hier im Twitterverlauf von Jochen und mir.

Was tun nach der Wahl?

23 Sep

Am Sonntag ist ja Wahl. Da werde ich gemütlich nach 3 Tagen wach in der Bundesgeschäftsstelle von Bündnis 90/die Grünen mein langersehntes Kreuz machen. Und was dann? Abwarten und Däumchen drehen bis die ersten Hochrechnungen eintrudeln? Hausarbeiten zu Ende schreiben [damit will ich ja schon vorher fertig sein…]  oder: Demonstrieren gehen. Gegen die Bebauung des Mauerparks. Ab 13.00 Uhr gibt es ein Protestfest im Mauerpark.

Mehr Infos kann man hier über Twitter verfolgen.

Denn, wie Andreas Otto die Bündnisgrüne Position so schön darstellt:

Berlin braucht den ganzen Mauerpark:

  1. Für das Zusammenwachsen der Stadt über den Grenz- und ehemaligen Todesstreifen hinweg.
  2. Für weitere Erholungsflächen, nicht nur für Wedding und Prenzlauer Berg.
  3. Für die Sicherung einer innerstädtischen Frischluftschneise im Hinblick auf die kommende Erwärmung durch den Klimawandel in der Stadt.

Für alle, die also auch über den Wahlkampf was machen wollen: Der Mauerpark geht uns alle an. So schnell kann man gar nicht gucken, dass der sonst weg ist. Und das will ja keiner.

Ohne Worte

10 Sep

Löwengrube auf Bayrisch

Löwengrube auf Bayrisch

Berliner Oase Mauerpark

9 Sep

Nachdem ich nun auch endlich den Mauerpark für mich mit seiner wundervollen Karaoke, dem Flohmarkt und all den anderen Künsten der Freiheit entdeckt habe, kommt die Erkenntnis wie ein Schlag ins Gesicht: Der Mauerpark soll bebaut werden. Ich meine, ok, der Rasen ist momentan nicht paradiesisch (weswegen der Mauerpark bei mir in der Erinnerung einen staubigen Geschmack wachruft) und es liegt immer ziemlich viel Müll rum, weswegen ein wenig mehr Aufmerksamkeit seitens der Stadt nicht schaden könnte. Aber deshalb direkt alles voll bebauen und dann vermutlich nach und nach die künstlerischen Elemente abschaffen, verbieten und verdrängen. Weiterlesen