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Quartiermeister für Berliner Kieze

11 Mai

Ein junges Berliner Unternehmen hat eine tolle Initiative für Soziale Projekte in Kiezen gestartet. Die Idee ist, das Bier Quartiermeister in Bars, Restaurants, Kiosken und sonstigen Orten Berlins zu vertreiben und mit dem Gewinn soziale Initiativen und Projekte im Kiez zu unterstützen. Hier kann man sehen, wo das Berlin erhältlich ist. Die Betreiber haben in Kreuzberg und Neukölln angefangen, Mitte ist daher noch nicht stark vertreten. Kann man also noch ausbauen. Es gibt auch hier viele Projekte, die eine finanzielle Unterstützung dringend brauchen würden. Ausbauen ist einfach: Für die nächste Party selber kaufen oder Orte, an denen in Mitte Bier verkauft wird auf den Quartiermeister ansprechen und gleichzeitig zeigen, welche Projekte in der Nachbarschaft davon profitieren würde. (NACHTRAG: Aufmerksam bin ich auf dieses Projekt über die Robert Bosch-Stiftung, die sie für besonderes Engagement ausgezeichnet haben). Weiterlesen

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Grün und Wirtschaft im Bezirk

31 Mrz

Mitte ist im kleinen, was Berlin im großen ist: Heterogen, vielschichtig und trotzdem (oder gerade deswegen) liebenswert und kompliziert. Viele Themen, die auf Landesebene in der Wirtschaftspolitik relevant sind, schlagen früher oder später genauso auch bei uns im Bezirk auf: Neben Tourismus, das auf bezirklicher und städtischer Ebene auch eher ein Stadtentwicklungsthema ist/sein sollte, hat die AG Wirtschaft gestern über den Klassiker der Bezirkswirtschaftspolitik diskutiert: der Förderung und Bestandspflege gewerblicher Strukturen. Die Kernmerkmale unserer Wirtschaftspolitik sind dabei dreierlei: Dialogorientierung, Unterstützung bei einer ökologischen Ausrichtung und Stärkung kommunaler Strukturen. Dabei bedingen sich diese Punkte gegenseitig. Nur mit einem stetigen Austausch kann man wissen, wo „der Schuh drückt“, so dass gezielt wie bei der Arminiushalle angesetzt werden kann. Dialog bedeutet aber auch, partnerschaftlich die Stadt fit für die Zukunft zu machen, und Arbeitsplätze durch ökologische Innovation (und Umsetzung dessen, was es schon lange gibt, was aber noch auf der To Do Liste für Berlin als Klimahauptstadt steht) zu schaffen.

Auch dieser Text wird am 05. April in der Bezirksgruppe im Rathaus Tiergarten von den  Mitgliedern der Bezirksgruppe Mitte abgestimmt. Weiterlesen

Sanfter Großstadttourismus für Mitte

30 Mrz

Wie letzte Woche schon angekündigt, habe ich die Ergebnisse aus der Diskussion beim Tag im Grünen gemeinsam mit unserem BVVler Wolfgang Lehmann zu einem Beitrag für das Bezirksprogramm Mitte fließen lassen. Nach heutiger Diskussion in der AG Wirtschaft der Bezirksgruppe Mitte wurde daraus untenstehender Text. Zentrale Punkte sind die grundsätzliche Begrüßung des Tourismus als belebende Branche für Berlin und besonders den Bezirk Mitte. Sorgen bereiten uns die kurzfristige Stadtentwicklungspolitik des rot-roten Senats, die sei zum Beispiel beim CO-Berlin häufig zugunsten von Hotels allerortens in eine ausgeglichene Bezirkspolitik reingrätscht. Ohne Berlins tolle Stadtstruktur mit Clubs, Kunst und Gastronomie Tür an Tür mit Wohnraum, werden aber auch langfristig die Touris ausbleiben. Hotel neben Bettenburg neben Hostel kann man sich auch ander Ortens anschauen. Unsere Tourismuspolitik ist deshalb eine Stadtentwicklungspolitik. bei der wir darauf achten, dass eine geeignete Mischung zwischen Wohn- und Kulturraum und Hoteldichte gewahrt bleibt.

Wir werden nächste Woche bei der Bezirksgruppensitzung über den Entwurf diskutieren und beschließen. Wer sich noch in den Programmprozess einbringen möchte, kann dies also gerne dort tun.

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Tourismus in Mitte

24 Mrz

Gestern hatten wir beim Tag im Grünen ein Fachgespräch zu Tourismus in Berlin mit Sören Sturm und Johannes Novy.  Mir waren vor allem Impulse für unsere inhaltliche Auftsellung in Mitte zu dem Thema wichtig. Anfang April werden wir zu Tourismus im Bezirkswahlprogramm einen Abschnitt abstimmen. In unserem Bezirksprogramm wird Tourismus nicht als Wirtschaftsbereich behandelt, sondern als Unterkapitel bei „Unsere Mitte“ behandelt. Unser Hauptfokus gerade als tourismusintensiver Bezirk liegt dabei auf der stadtentwicklungspolitischen Frage.  Ein Ansatz, der im Land wie im Bezirk bis dato fehlt (rot-rot macht nur Wirtschaftspolitik, und keine – deutlich angemessenere – Querschnittspolitik im Bereich Tourismus). Dabei ist doch gerade in einer Stadt wie Berlin die Stadtstruktur der größte Standortfaktor! Weiterlesen

Bewerbung für das Berliner Abgeordnetenhaus

20 Mrz

Gerade habe ich meine Bewerbung beim Landesverband der Berliner Grünen für das Abgeordnetenhaus eingereicht. Hier kann sie eingesehen werden: Silke_Bewerbung. Unten ist sie nochmal inline im Blog. Ich möchte in den kommenden fünf Jahren mit euch Berlin gestalten. Ich freue mich auf eure Fragen,  auf eure Unterstützung und auf eureAnmerkungen!

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Liebe Freundinnen und Freunde,
ich streite für ein Berlin als Vorreiterin bei klimafreundlichen Technologien,
als Vordenkerin einer demokratischen Stadtkultur und als grüne Metropole in Europa. Aus meinem ehrenamtlichen Engagement und meinen beruflichen
Erfahrungen haben sich drei Grundsätze herausgebildet, die mein politisches
Handeln prägen: vermeintliche Gegensätze wie Wirtschaft und Ökologie
müssen zusammen gedacht werden, eine lebendige Stadt braucht ihre Bürgerinnen und Bürger beim Entscheiden und Politik für Berlin muss auf allen Ebenen gemacht werden. Weiterlesen

NEUE UHRZEIT: Die Touris sind schon da, was machen wir jetzte?

17 Mrz

Tag im Grünen – U35 Treffen des Berliner Landesverband von Bündnis 90/die Grünen: Die Touris sind schon da, was machen wir jetzte?

Das Thema Tourismus in Berlin wird ja derzeit auf und ab in der
deutschen Medienlandschaft diskutiert. In der Tat ist Städtetourismus
ein vergleichsweise wenig unterlegter Bereich des Tourismus insgesamt.
Nun stehen wir in Berlin (und gerade den “Hotel- und Partybezirken”
Mitte, Friedrichshain, Kreuzberg und Prenzlberg) vor der großen
Herausforderung, dass steigene Gästezahlen auch steigende Bettenzahlen
(nicht nur in Hotels auch gerade in (zweckentfremdeten) Wohnungen) und
steigendes Verkehrsaufkommen und steigende Partyströme zur Folge
haben. Wie kann man diese Auswirkungen, die bereits heute im
Straßenverkehr oder bei Mietensteigerungen deutlich zu spüren sind,
so gestalten, dass eine friedliche Coexistenz zwischen TouristInnen
und AnwohnerInnen im Kiez möglich ist? Weiterlesen

Hamberger Großmarkt in Moabiter Gewerbegebiet

1 Feb

Heute in der Bezirksgruppe geht es um konkrete Bezirkspolitik. Einmal die Frage des sommerlichen Grillens im Tiergarten. Und einmal der geplante Bau eines Hamberger Großmarktes auf dem ehemaligen Güterbahnhofsgelände in Moabit. Der Punkt steht erst seit kurzem auf der Agenda. Auf Nachfragen im KV, habe ich mal ein wenig recherchiert und folgendes bei Tagesspiegel-onlineMoabit-Online (hier auch Bebauungsplan etc.) und SpreeBlitz (Interview mit Susanne Kramer von der Hamberger Großmarkt GmbH) gefunden. Kritikpunkt der Bürgerinitiative Siemensstraße sind die Bauweise des Gebäudes, die anstehende Versiegelung, der temporär steigende Transportverkehr sowie die wegfallende Frischluftschneise durch den Bau des Großmarktes. Die Gegenseite sieht als Vorteil 300 neu geschaffene Arbeitsplätze, die Nutzung eines durch den ehemaligen Güterbahnhof bodenverseuchten Gebietes (entsiegelte Fläche könnte hier eh nicht genutzt werden) und den Bau eines sogenannten Moabiter Stadtgartens (durch den Bebauungsplan der Bahn, der das Gelände gehört, ist der Neunutzer zu dieser Maßnahme und zum Bau einer Umgehungsstraße „gezwungen“). Weiterlesen