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Die Frauen Ägyptens sind sehr wohl da!

30 Jan

Beim Blick auf das Fernsehbild wirkten die ägyptischen Demonstrationsbilder seltsam anders als die der tunesischen DemonstrantInnen. Bei letzteren prägten junge Frauen teils mit teils ohne Kopftuch, dieses eher locker als fest gebunden das Bild ebenso wie die männlichen Demonstrationskollegen. In Ägypten hingegen konnte ich auf den klassischen SPON, ARD etc. Bildern kaum Frauen und wenn nur in weiter Ferne entdecken. Wenn dem so wäre, würde mich der Hintergrund doch sehr interessieren. Doch bei etwas Recherche stieß ich auf eine Leil-Zahra Mortada, die bei Facebook Fotos von demonstrierenden Fotos online stellt. auch sie hatte sich angesichts der medialen Darstellung gewundert, warum die Frauen der Straße nicht im Fernsehen zu sehen waren. Sie stellt die Fotos online mit folgendem Kommentar: Weiterlesen

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Warum der Kapitalismus nicht unser größtes Problem ist

3 Nov

Zu dem oben genannten Thema hatte ich die schwierige, sicherlich undankbare und dennoch gern übernommene Aufgabe mit 2000 (!) Zeichen für die nächste Ausgabe dees SPUNK (Mitgliederzeitung der GRÜNEN JUGEND) zu erklären, warum der Kapitalismus nicht unser größtes Problem ist. Ich hab hier zum Geschmackmachen den ersten und letzten Satz reingenommen. Allerdings ist das dann auch schon fast der ganze Artikel…(was nicht nur an meinen langen Sätzen liegt, aber zugegebenermaßen auch)…

Gerade haben wir als GJ unser Selbstverständnis verabschiedet, ich war in der Vorbereitungsgruppe mit für Ökologie-Ökonomie zuständig und hatte das Vergnügen die Kapitalismus-Debatte zu führen, da wir eine durchaus heterogene Gruppe waren.

„…“ –> Dieser Teil darf im SPUNK gelesen werden. Ich denke mal, so ab Ende November/Anfang Dezember kommt die neue Ausgabe raus. Stelle ich dann hier auch gerne online.

Dafür ’ne Lösung, das würde das Land, die Welt und das Leben vieler Menschen umkrempeln – das wäre echt gerecht und echt radikal!

Es beginnt….

22 Okt

In ein paar Stunden ist es soweit: Der Bundeskongress, diesmal mit 50 Seiten Leitantrag zu Grundsatzprogramm der GRÜNEN JUGEND beginnt. Die Selbstverständnisgruppe, also die Leute, die diesen Text vollendeter Prosa geschrieben haben, hat gestern wie man auch im Twitterverlauf mit Hashtag #gjbuko und #svg sehen kann, bis um halb drei getagt. Einige aus dem Bundesvorstand saßen sogar noch länger da und haben die Anträge in das wunderbare Antragstool eingestellt.

Knackpunkte sind das Ende des Individualverkehrs, die Kapitalismuskritik und die Geschlechterdekonstruktion. Aber nicht nur. Doch jetzt gehts in die Antragsverhandlungen. Später oder nach dem Wochenende mehr.

Europa – Welche Krise?

11 Okt

Am Wochenende fand der JEF-Bundeskongress statt, in Berlin, nachdem ich letztes Jahr die Ehre des Präsidierens in der Gründungsstadt der JEF Weinheim hatte, machte mein lieber Freund und JEF-Gefährte Jens Jenssen dieses Jahr das Tagungspräsidium. Der Kongress stand unter dem Motto „Europa-Welche Krise“, ich durfte den Gastreden von Peter Altmeier (EUD-Vorsitzender), Bernd Hüttemann (EBD-Generalsekretär), Sina Tiedtke (Jusos), Julia Hesse (Julis) und Emily Büning (Grüne Jugend) lauschen.  Besonders gefallen hat mir die Selbswahrnehmung der JEF gespickt mit Anekdoten von Bernd aus den 1980ern, mit der Position einen europäischen Bundesstaat zu schaffen, am Rande der Legalität zu sein.  Die Position eines europäischen Bundesstaates wurde im übrigen von allen Vertreterinnen der Jugendparteien (mit denen ich schon im DNK saß) geteilt und unterstützt. Ein sehr gutes Zeichen meiner Meinung, das tatsächlich die Frage aufwirft: Europa – Welche Krise?

Ach, ja, gewählt auch: Es gibt jetzt einen neuen Bundesvorstand der JEF: Lars Becker aus Hamburg wurde mit überwältigender Mehrheit zum neuen Vorsitzenden gewählt, hier seine Bewerbung. Die anderen Ergebnisse habe ich noch nicht gehört, bin ja früher gegangen, werde aber einen kleinen Nachtrag machen.

NACHTRAG: Nochmal herzlichen Glückwunsch dem gesamt gewählten Bundesvorstand (Leider nur 30 % Frauen…) bestehend aus: Michael Dollinger, André Berberich, Manja Jacob, Lars Becker, Inga Wachsmann, Linn Selle, Vincent Venus, Daniel Matteo, Christian Beck und Thomas Wittmann

Grünes Sofa auf Tour in Talinn

9 Okt

Auf dem kleinen Parteitag der Europäischen Grünen Partei (EGP) in Talinn wird heute auf dem Grünen Sofa diskutiert. Jeder und jede kann Fragen stellen, ein bißchen wie bei dreitagewach zum Ende unserer letzten Wahlkämpfe, und bekommt eine digitale Antwort per Videointerview, per Email oder direkt unter die Frage auf der Seite zum Grünen Sofa.
Reinklicken lohnt sich, ein schöner blick über den Tellerrand nach Europa!

Aussteigen für die Zukunft!

27 Sep

Die Deutsche Umwelthilfe hat gerade eine Kampagne für das Aussteigen gestartet.Hat aber erstmal nichts mit dem Aussteiger an sich zu tun. Sondern eher damit aus der Lobbyrepublik auszusteigen, aus der unsichersten und teuersten Energietechnologie auszusteigen und den Weg frei zu machen für Investitionen für Erneuerbare und die dafür notwendige Infrastruktur.  Hier kann man sein Gesicht zeigen und für den Ausstieg aus der Atomkraft und den Einstieg in Erneuerbare Energien werben!

Zukunft schon heute: Cleantechworld Berlin

20 Sep

Letzte Woche, beziehungsweise bis gestern, fand in Berlin die Clentechworld in Berlin statt. Initiatoren sind Marco Voigt und Sven Krüger (Hier im Interview mit Forum). Der veranstalterische Kick-Off war der e-Day 2009 (hier ein Bericht auf dem Portal Grüne Autos), wo auch Notker Schweikhardt, creative director der Cleantech und mein erster Ansprechpartner, zu sehen ist.

Das erste Mal überhaupt gab es in der ehemaligen Emissionsschleuder Flughafen Tempelhof eine kleine, aber feine Messe zum Thema saubere Zukunftstechnologien. Von Elektroautos (superschnelle Tesla-Autos, die von 0 auf 100 in vier Sekunden sind, nicht dass ich das brauche, aber faszinierend ist es schon, dass Elektroautos doppelt so schnell sind wie ein Verbrennungsmotor…) über Elektrofahrräder (die auch im Stylefaktor eine Ü50-Altersklasse ansprechen können) bis hin zu nachhaltigen Heizformen (Holzpellets aus Eberswalde) gab es ein breites Sammelsurium zu besichtigen.