Studienbelege für Homöopathie

13 Jul

Wie bereits gestern angekündigt, hier nun einige Studien und Belege für die Wirksamkeit von Homöopathie:

Die Stiftung Natur und Medizin hat eine Gegendarstellung zu dem Spiegel-Artikel vom vergangenen Montag erstellt. Die haltlose Behauptung des Spiegels „Die Homöopathie ist populär, Wissenschaftler halten sie für Hokuspokus“ wird mit folgenden Beispielen entkräftet:

Moderne Wirksamkeitsnachweise (im Sinne randomisierter placebokontrollierter Studien) liegen zum Beispiel dafür vor, dass das homöopathische Medikament Galphimia glauca wirksam in der Behandlung des Heuschnupfens ist, dass eine individualisierte homöopathische Behandlung kindlicher Durchfallerkrankungen die Häufigkeit und Schwere der Stühle im Vergleich mit einem Placebo deutlich senken kann, oder dass eine homöopathische Behandlung die Schmerzen von Fibromyalgiepatienten lindert. Deshalb wurde die Homöopathie in die offizielle Leitlinie zur Behandlung von Fibromyalgie aufgenommen.

Zum Stand der klinischen Forschung möchte ich diese Zusammenstellung nahelegen.

Dieser Beitrag wiederlegt die Studie von Lancet von 2005, die angeblich die Basis der oftmals zitierten Studien ist, die Homöopathie einen Placeboeffekt zuschreibt.

Zu guter letzt noch einen Link zum internationalen Portal homöopathischer Ärzte, die ebenfalls eine Stellungnahme vom Spiegel online gestellt haben mit ähnlicher Argumentationsweise.

Als letzten Punkt möchte ich nochmal anführen, dass die vom Spiegel angestoßene „Debatte“ um die Erstattung der Homöopathie durch die gesetzlichen Krankenkassen eine Verschleierungsdiskussion ist: Die gesetzlichen zahlen nur einen Bruchteil, oftmals nur mit Zusatzversicherung. Trotzdem wollen 70% der BundesbürgerInnen eine homöopathische (Ergänzungs-)behandlung. Der Spiegel hat immerhin einen Artikel heute veröffentlicht, der die Gegenseite auch zu Wort kommen lässt. Wie es ausschaut, hat Lauterbach für sich alleine und nicht für die Fraktion der SPD gesprochen.

Es mutet etwas seltsam an, bleibt doch angesichts großen Bevölkerungswunsch nach Homöopathie, wissenschaftlicher Nachweisbarkeit des Nutzen und geringen Kosten für die Kassen die Frage nach dem Warum…

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