Eben habe ich den Film über den Boykott der Dixie Chicks “Shut up and sing” gesehen.
Ein wunderbarer Film, der Angst macht welchen Stellenwert ”Freedom
of Speech” in den USA hat. Weil die Frontsängerin Natalie auf einem
Konzert in UK kurz vor Beginn des Irakkrieges gesagt hat, dass sie sich schämt, dass der Präsident der Vereinigten Staaten aus den USA
kommt, spielte kein Radiosender mehr ihre Lieder, wurden ihre CDs
verbrannt und Morddrohungen verschickt. Am Ende haben sie eine komplett neue Karriere angefangen. Aber seht selbst!
06/04/2008 um 18:37
Hat sich die Unterkühlung des Filmes technisch bemerkbar gemacht?
Lieben Gruß
07/04/2008 um 12:53
hat ab und an ein wenig gehangen…. aber sonst ganz ok
15/04/2008 um 09:28
igenwie zweischneidig das ganze, oder? ist nicht auch der protest von einer stadionbühne aus eher ein marketing experiment. habe den film nicht gesehen, zugegeben, aber es entsteht ein komisches gefühl…
gruß,
oliver vogt
15/04/2008 um 15:09
Stimmt erstmal. Allerdings wird es zumindest im Film so dargestellt, dass die Frau, deren Aussage der Streitpunkt war, in einem Nebensatz gesagt hat: “Ich schäme mich, dass der Präsident der USA aus Texas kommt!” Dabei hat sie Bezug auf den Irak genommen. Daraufhin hat eine Gruppe, die sich Free Republic nennt die Radiostationen zum Boykott aufgerufen. Das heißt ursprünglich war diese Band und auch die Leute eigentlich gar nicht politisch. Ihre Meinung hat sich dann nach und nach gebildet und vor allem an der Erfahrung, die sie mit der sogenannten “Freiheit der Medien”, die sich am Konsum und den stärksten politischen Gruppen orientieren, gemacht haben, verändert.
Klar, kann das auch ein Marketingding sein. Allerdings gibt es einen Unterschied zu Bono und Co… Sie waren die absoluten Topverdiener unter den Frauenbands. Sie waren sozusagend am Gipfel ihrer Karriere… Es gab keinen Grund das zu machen…
Naja. Der Film ist auf jeden Fall interessant und hat coole Dixiemusik….sofern man das mag!
Liebe Grüße
Silke